Erneute Pleite für den TVR

Heute reiste das Rodenkirchner Team auf die andere Rheinseite nach Zündorf. Der Tabellenvierte erwartete den Tabellenfünften. Auf dem aufgeweichten Aschenplatz war alledings nicht unbedingt mit technischen Feinheiten zu rechnen. Der TVR fing zunächst etwas defensiver an um nicht wie letzte Woche ins offene Messer zu laufen. Eigentlich zeigte der Gast auch zu Beginn einige gefällige Kombinationen und ging daher in der 18. Minute verdient mit 1-0 in Führung. Jonas Vogt war im Strafraum zu Stelle und jagte den Ball mit der Picke ins Netz. Doch wie schon so häufig folgte nur 2 Minuten später die kalte Dusche als die Rodenkirchner Abwehr nicht schnell genug raus kam und ein Zündorfer Spieler aus 18 Metern trocken zum 1-1 einschoß. Der TVR blieb aber am Drücker und in der 29. Minute gab es nach einem Foul an Jonas Vogt einen Elfmeter. Volker Müller trat an, aber der Torwart konnte seinen schwachen Schuß ebenso halten wie den Nachschuß von Rafael Alterauge. Und zu allem Übel fiel mit dem direkt eingeleiteten Gegenzug nach einem langen Ball das 2-1 für Zündorf. Wieder ein langer Ball kurz vor der Pause und Schlussmann Marc Röder konnte den gegnerischen Stürmer nur mit einem Foul bremsen. Den fälligen Elfmeter konnte er dann zwar parieren, doch der Nachschuß brachte trotzdem das 3-1 für Zündorf.

Nach der Pause das gleiche Spiel. Der TVR wirkte Feldüberlegen, aber Zündorf nutzte jeden Fehler. Und davon machte Rodenkirchen leider heute einfach zu viele. In der 50. und 60. Minute stimmte zweimal die Zuteilung nicht und das Debakel schien perfekt. Dennoch verkaufte sich der Gast in der letzten halben Stunde zumindest kämpferisch gut und drückte auf den Anschluß. Es reichte letztendlich nur noch zum 2-5 in der 67. Minute, als Moritz Fernandez eine Flanke von Rafael Alterauge aus kurzer Distanz über die Linie drückte.

Fazit: Der TVR sucht noch nach alter Sicherheit und bleibt in 2016 weiter sieglos. Jetzt gilt es sich in möglichst kurzer Zeit selbst aus dieser Krise herrauszuspielen und mit gutem Fussball die Köpfe wieder freizumachen. Denn auch in schlechten Zeiten sind wir ein Team!