TVR verliert zuhause

Im Spitzenspiel der Kreisliga D erwartete der TVR als Tabellendritter heute den Tabellenzweiten Prometheus. Es war klar das der Sieger weiter oben bleibt und der Verlierer nach unten durchgereicht wird.

Zu Beginn hatten beide Mannschaften ihre liebe Mühe mit dem starken Wind auf der Bezirkssportanlage, der so manchen Ball unberechenbar machte. Rodenkirchen versuchte sich mit spielerischen Mitteln in Abschlussposition zu bringen. Prometheus stand allerdings mit 7-8 Spielern sehr tief und so lief sich der TVR immer wieder in der vielbeinigen Abwehr fest ohne wirklich Gefahr zu erzeugen. Die besseren Chancen hatte dann auch der Gast. In der 30. Minute sah sich Torwart Marc Röder alleine gegen einen herranstürmenden Gegner und konnte das 0-1 mit einem tollen Reflex verhindern. Nur wenige Minuten später war es wiederum Marc Röder, der einen Freistoß aus dem unteren Eck fischen konnte. Der TVR hatte zwar mehr Spielanteile, blieb jedoch bis zur Pause ohne wirklichen Torschuß.

Für die 2. Halbzeit hatte sich Rodenkirchen nun noch mehr vorgenommen. Doch die kalte Dusche folgte in der 47. Minute. Nach einer schwachen Ecke von Prometheus trat ein TVR-Abwehrspieler über den Ball und völlig freistehend drückte der Gästestürmer den Ball zum etwas überraschenden 0-1 ins Tor. Ein paar Minuten brauchte die Heimelf um diesen Schock zu verdauen, doch dann versuchte man den Druck nochmal zu erhöhen. Das Trainergespann wechselte mit Ivan Chmura zunächst einen zweiten Stürmer ein und in der 78. Minute ging man dann volles Risiko. Mit Harald Stumpf kam ein dritter Stürmer und man löste die Viererkette auf. Und nur 2 Minuten später wurde man belohnt als Ivan Chmura per Kopf den hochverdienten 1-1 Ausgleich erzielte. Nun wollte der TVR auch noch den Sieg. Kurz nach dem Tor dann die Riesenchance zur Führung als Leandro Meza den Ball scharf vor das Tor brachte und Harald Stumpf nur um Haaresbreite am Ball vorbeirutscht. Rodenkirchen drängte, war allerdings nun offen für Konter und in der 85. Minute nutzte Prometheus eine seiner wenigen Chancen eiskalt zum 1-2. Das Team von Torsten Link versuchte nun alles um zumindest noch einen Punkt zu retten, aber die Zeit lief gnadenlos gegen den TVR. Als der Schiedsrichter dann nach 4 Minuten Nachspielzeit abpfiff war die Enttäuschung über die Niederlage riesengroß und die Gesichter sprachen Bände.

Fazit: Spielerisch und kämpferisch eine deutliche Steigerung zur letzten Woche, allerdings ohne zählbaren Erfolg. In der Tabelle rutscht der TVR jetzt weiter zurückauf Platz 5. Nun gilt es in den letzten beiden Spielen der Hinrunde den Abstand vielleicht noch ein wenig zu verkürzen, um dann im neuen Jahr wieder vorne anzugreifen.